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Erhaltung und Instandsetzung von Mauerwerk (24.10.2019)

Konstruktion und Tragfähigkeit

Jede Erhaltungsmaßnahme an Mauerwerk erfordert ein auf den Einzelfall abgestimmtes Vorgehen. Das gilt sowohl für die Auswahl und Planung von technischen Lösungen als auch für die an das Erhaltungskonzept gestellten denkmalpflegerischen Anforderungen. Der Erfolg einer Erhaltungsmaßnahme wird bereits von der Beurteilung des Ist-Zustands und der Konzeptentwicklung wesentlich beeinflusst.

Da es keine nationalen technischen Regelwerke gibt, die sich mit der Erhaltung von Mauerwerk auseinandersetzen, sind Bauherren, Fachplaner, Ausführende und Sachverständige häufig bei der Planung und Ausführung verunsichert. Ziel des in dieser Tagung vorgestellten WTA-Merkblatts ist es deshalb, den Entscheidungsträgern aus dem Bereich der Bauwerkserhaltung eine Hilfestellung für

  • die Ermittlung und Bewertung des Istzustands bestehenden Mauerwerks,
  • die Entwicklung von Erhaltungskonzepten und
  • die Ausführungsplanung unter Anwendung moderner Berechnungsverfahren zu geben.

Im Rahmen der Tagung werden die einzelnen Aspekte des WTA-Merkblatts aufgegriffen und an Objektbeispielen dargelegt. Es werden praktische Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse verschiedener Fachrichtungen gebündelt und anerkannte Methoden bei der Beurteilung der Tragfähigkeit vorgestellt.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Jade Hochschule, Oldenburg und der BTN Bausachverständige GmbH, Braunschweig organisiert.

Fachvorträge

Einführung
Dr.-Ing. Christina Krafczyk , Jade Hochschule Oldenburg
Vortrag (Kennwort geschützt)

Vorstellung des WTA-Merkblatts 7-1
Prof. Dr.-Ing. Heinrich Wigger, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege
Vortrag (Kennwort geschützt)

Mauerwerk in der Denkmalpflege - Wichtige Aspekte der Bestandserfassung, Zustandsbeschreibung und Erhaltung
Prof. Dr. Erwin Stadlbauer, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege
Kurzfassung
Vortrag (Kennwort geschützt)

Voruntersuchungen für die Materialauswahl
Dr.-Ing. Heiko Twelmeier, BTN Bausachverständige GmbH, Braunschweig
Kurzfassung
Vortrag (Kennwort geschützt)

Werktrockenmörtel nach historischem Vorbild für die Mauerwerksinstandsetzung
Dr. Petra Egloffstein, Fa. tubag, Kruft
Kurzfassung
Vortrag (Kennwort geschützt)

Ertüchtigung und Abdichtung
Dipl.-Ing. Benjamin Reims, WEBAC-Chemie GmbH, Barsbüttel/Hamburg
Kurzfassung
Vortrag (Kennwort geschützt)

Tragfähigkeitsuntersuchung mittels Simulation an praktischen Beispielen
Dr.-Ing. Roger Schlegel, Dynardo GmbH Weimar
Vortrag (Kennwort geschützt)

Tragfähigkeitsuntersuchung von historischem Mauerwerk an ausgewählten Beispielen
Dr.-Ing. Toralf Burkert, Jäger Ingenieure GmbH, Radebeul
Vortrag (Kennwort geschützt)

Tragverhalten des Rathaus- und Wasserturms Wilhelmshaven
Dr.-Ing. Ralph Egermann, BfB Büro für Baukonstruktionen GmbH, Karlsruhe
Kurzfassung
Vortrag (Kennwort geschützt)

Schadensmechanismus und Instandsetzung am Gipsmauerwerk des Marstalls (Welfenschloss Herzberg)
Dr.-Ing. Ulrich Huster, HAZ Beratende Ingenieure für das Bauwesen GmbH, Kassel
Kurzfassung
Vortrag (Kennwort geschützt)

Belastungsversuche an einer Mauerwerksbrücke – Lasteinleitung im Bogenpfeiler
Viktor Bartolomei M. Eng., Jade Hochschule Oldenburg
Kurzfassung
Vortrag (Kennwort geschützt)

Rathaus

Veranstalter

WTA e.V.
Wissenschaftlich - Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerks-erhaltung und Denkmalpflege e.V.
Ingolstädter Straße 102
85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm
Tel.: +49 (89) 57 86 97 27
Fax: +49 (89) 57 86 97 29
E-Mail

Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege
Scharnhorststraße 1
30175 Hannover
Tel.: +49 (511) 925 50
Fax: +49 (511) 925 5328
E-Mail

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr.-Ing. Heinrich Wigger
Dr.-Ing. Christina Krafczyk
Dr.-Ing. Heiko Twelmeier

6. WTA-Kolloquium Betoninstandhaltung (25.06.2019)

Schwerpunktthema "WasserBauwerke"

Dauerhafte Bauwerke aus Stahlbeton zu realisieren, ist bei Neubauten das gemeinsame Ziel von Bauherren, Planenden und Ausführenden. Um dieses Ziel langfristig sicherzustellen, ist bei Bestandsbauten ein entsprechender Instandhaltungsaufwand erforderlich. Neben Kenntnissen über Werkstoffe und deren Anwendung sowie Erfahrungen bei Planung, Bauausführung und -überwachung sind auch Informationen über den aktuellen Stand der maßgeblichen Regelwerke notwendig, um Instandhaltungsmaßnahmen an Stahlbetonbauwerken mängelfrei planen und durchführen zu können.

Bei Wasserbauwerken, Trinkwasser- und Abwasserbauwerken sowie anderen permanent durch Wasser beanspruchten Objekten liegen meist neben üblichen aus der Umwelt und der Atmosphäre resultierenden Angriffen auf den Beton und die Bewehrung besonders ausgeprägte Beanspruchungen, wie z.B. ein intensiver Frostangriff, Chlorideinwirkung, besondere mechanische Beanspruchungen durch Hydroadrasion oder Auslaugung durch Wassereinwirkung vor. Daher sind bei derartigen Bauwerken neben der frühzeitigen Einbindung von Fachleuten auch intensive Abstimmungen zwischen den Verantwortlichen in jeder Phase des Projektes erforderlich. Das Kolloquium soll sowohl den Eigentümern von wasserbeanspruchten Bauwerken, Mitarbeitern aus Planungs- und Ingenieurbüros, Baufirmen und Herstellerwerken, aber auch Denkmalpflegern, Sachverständigen, Architekten und Vertretern von Behörden in aktuellen und grundlegenden Fragestellungen Antworten und Lösungsperspektiven bieten.

Fachvorträge

Auswirkungen des neuen Bauvertragsrechts für Architekten und Ingenieure
Dr. Paul Popescu,
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Leupertz

BAW-Merkblatt MDCC zur Bewertung und Bemessung der Dauerhaftigkeit hinsichtlich Betonstahlkorrosion
Dr.-Ing. Rahimi Amir
Bundesanstalt für Wasserbau

Druck- und Zugfestigkeit massiver Wasserbauwerke im Bestand - Langjährige Erfahrungen und Umsetzung im Regelwerk
Dr.-Ing. Frank Spörel
Bundesanstalt für Wasserbau

Weiße Wanne – Schäden vermeiden und Monitoring von unerwünschtem Wassereintritt
Prof.- Dr.-Ing. Harald Garrecht
MPA Universität Stuttgart

Untersuchungen zur Dauerhaftigkeit von Stahlbetonbauwerken – Chloridtransport im carbonatisierten und nicht carbonatisierten Beton
Michael Bielet M.Sc., EB Ingenieur GmbH, Hamburg
Murat Ince M.Sc., Institut für Materialprüfung, Jade Hochschule , Oldenburg

Bauwerksinspektionen an Wasserbauwerken mit bildgebenden oder humansensorischen Verfahren?
Karsten Holste
WKC HAMBURG GMBH

Untersuchung eines Talsperrenbetons nach fast 100jähriger Nutzung – Anwendung verschiedener Prüf- und Analysemethoden zur Beurteilung der Materialeigenschaften
Dr.-Ing. Thorsten Stengel
Ingenieurbüro Schiessl · Gehlen · Sodeikat GmbH

Dauerhaftigkeit von Trinkwasserbehältern – Schadensmechanismen und Instandsetzungsprinzipien
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Breit, Melanie Merkel, M.Eng
Technische Universität Kaiserslautern, Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen

Der kathodische Korrosionsschutz der Achereggbrücke
Dipl. Bauing. FH Daniel Oberhänsli
Geschäftsführer der suicorr AG, Dietikon

Abdichtung von Betonbauwerken durch nachtägliche Gefügeverdichtung mit mikrokristallbildenden Katalysatoren
Dipl.-Ing. Georg Schäfer, Betontechnologe
Geschäftsführer BAWAX GmbH

Untersuchungen zum Chlorideindringen in Beton anhand unterschiedlicher Verfahren
Christoph Langer M.Sc.
HafenCity Universität Hamburg

Als Fortbildung anerkannt

Ingenieurkammer Hessen für Nachweisberechtigung Standsicherheit/Beratende Ingenieure/ Bauvorlageberechtigung jeweils 8 UE.

Reservoir

Veranstalter

WTA e.V. 
Wissenschaftlich-Technische Arbeits-
gemeinschaft für Bauwerkserhaltung
und Denkmalpflege e. V.    

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr.-Ing. Rolf P. Gieler
Prof. Dr.-Ing. Andrea Osburg
Prof. Dr.-Ing. Gesa Kapteina

Organisation

Referat Beton der WTA e.V.

FLUGDACH – FALTWERK – FERTIGTEILE (10.11.2018)

Kongress zur Nachkriegsmoderne ein voller Erfolg

Der Fachkongress »Flugdach – Faltwerk – Fertigteile. Der bauliche Umgang mit Denkmalen der 1950er – 1980er Jahre«, den das Fraunhofer IRB zusammen mit der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. (WTA) und der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger (VDL) am 10. Oktober 2018 im Rahmen der Messe denkmal in Leipzig veranstaltet hat, war ein voller Erfolg.

Über 100 Teilnehmer verfolgten die spannenden und hochkarätigen Fachvorträge zum Bauen in der Nachkriegszeit, zur denkmalgerechten Instandsetzung historischer Stahlbetonbauwerke, über Baukonstruktionen der Moderne und ihre bauphysikalischen Herausforderungen, problematische Baustoffe aus den 1950er- bis 1980er-Jahren und die Problematik eines angemessenen Brandschutzes – hier beispielhaft vorgestellt am ertüchtigten Scharoun-Theater in Wolfsburg.
 
Der Kongress schloss mit Kurzreferaten aus der Praxis der Denkmalpflege zu Themen wie der Verankerung von Natursteinvorhangfassaden oder dem Umgang mit Keramikverkleidungen, sowie mit Projektbeispielen wie dem Landtag in Stuttgart und Strategien zum Erhalt seiner bauzeitlichen Metallfassaden, der Instandsetzung durch Textilbeton-Beschichtung am Beispiel der Wallfahrtskirche in Neviges, einer Betoninstandsetzung am Beispiel der Olympiaschwimmhalle in München und der Sanierung des Dresdener Kulturpalastes – einer Ikone der DDR-Moderne.

Die Vorträge und anschließenden Diskussionen sowie der bis zum Schluss komplett gefüllte Saal zeigen, dass die Veranstalter mit der Wahl des Themas »Nachkriegs-moderne« als eine der zentralen Aufgaben der heutigen Sanierungs-, Instandsetzungs- und Denkmalpflegepraxis ins Schwarze getroffen haben. Nachkriegsmoderne ist sozusagen wieder topmodern.

Das detailierte Tagungsprogramm finden Sie im Veranstaltungsflyer.

Voraussichtlich im März 2019 werden die Beiträge in einem Sonderheft der Bausubstanz erscheinen.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit finden Sie auf der Seite der Bausubstanz.

Olympiastadion

Veranstalter

WTA e.V.  
Wissenschaftlich-Technische Arbeits-
gemeinschaft für Bauwerkserhaltung 
und Denkmalpflege e. V.   

Fraunhofer IRB

VDL Vereinigung der Landesdenkmalpflege

Bausubstanz Sonderheft

34. WTA-Kolloquium mit begleitendem Praxisworkshop (März 2018)

"Möglichkeiten und Grenzen des konstruktiven und bekämpfenden Holzschutzes"

Am Freitag, den 2. März 2018 fand im Deutschen Fachwerkzentrum in Quedlinburg das 34. WTA-Kolloquium statt.

Die Fachvorträge beschäftigten sich mit den Möglichkeiten und Herangehensweisen, um die historischen Holzkonstruktionen der Fachwerkbauten so substanzschonend wie möglich zu erhalten und instandsetzen zu können.

Fachvorträge

Substanzschonendes Sichern und Sanieren
Energieeffiziente und Substanz schonende Sanierung historischer Fachwerkbauten am Beispiel des "Bunten Hofes in Osterwieck" (Vortrag)
Claudia Hennrich, M.A., Facherkzentrum Quedlinburg

Konstruktive Anforderungen an die Instandsetzung historischer Holzkonstruktionen
Dipl.-Ing. Uli Thümmler, IHB Hühnfeld-Mackenzell

Sicherungsmaßnahmen - Nachhaltig oder abschnittsweises Zerstören von historischen Baudenkmalen (Vortrag)
Dipl.-Ing. Sophia Lubbe, Architektin, Fachwerkzentrum Quedlinburg
Dipl.-Ing. Roland Becker, Holzschutz

Bauphysikalische Aspekte & Oberfläche
Holzbalkenköpfe und Innendämmung (Vortrag)
Dipl.-Ing. Ulrich Ruisinger, TU Dresden

Nachhaltige und kapillaraktive Innen- und Außendämmung an historischen Fachwerkbauten, Ergebnisse messtechnischer Begleitung (Vortrag)
Conny Luthardt, Fachwerkzentrum Quedlinburg
Dipl.-Ing. Claudia Kriegenburg, IB für Luftdichtigkeit und Thermografie

Baulicher Holzschutz am Holzbalkenkopf (Vortrag)
Dipl.-Ing. Ulrich Arnold, M.Sc., Sachverständiger, Castrop-Rauxel

Bekämpfung holzzerstörender Pilze und Insekten
Bewertung von Bekämpfungsverfahren (Vortrag)
Dipl.-Ing. Ekkehard Flohr, Sachverständiger Dessau

Thermische Behandlung befallener Holzkonstruktionen (Vortrag Böttcher, Parisek)
Wolfgang Böttcher, Sachverständiger
Lutz Parisek, Sachverständiger

After-Work-Party

Bevor die richtige "Party" mit Leckereien aus der regionalen Küche losging, stellte das Fachwerkzentrum (DFZ) den Teilnehmern in einer praktischen Führung seine Arbeit vor. Man startete auf dem Hof des DFZ mit dem Kalklöschen. Danach wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen mit den Tätigkeitsschwerpunkten der praktischen Ausbildung und der Bautätigkeiten, die am DFZ durchgeführt werden, vertraut gemacht. Die Ausbilder und Anleiter des DFZ setzen dabei auf traditionell überlieferte Handwerkstechniken und Werkstoffe, die behutsam mit den Materialitäten des 21. Jh. kombiniert werden.

Praxis-Workshop "Schloss Erxleben", 03.03.2018

Im kalten Realszenario des Joachims-baus im Schloss Erxleben, zeigte das Team des DFZ die angewendeten Techniken für das verformungsgerechte Aufmaß und die Schadkartierung mittels Tachymeter, sowie die in Ausbildungs- und Seminarform durchgeführten Arbeiten vor Ort mit Studenten der Fachhochschule Magdeburg und den eigenen Auszubildenden.

Der Vortrag von Herrn Christoph Diers befasste sich mit der modifizierten Durchführung des Heißluftverfahrens, das für die Schwammbekämpfung im Joachimsbau und den angrenzenden Schlossbereichen angedacht ist. Hierbei wird angestrebt den aktiven Schwammbefall durch die Beaufschlagung mit vergleichsweise moderaten Temperaturen und langer Temperaturhaltezeit so bausubstanzschonend wie möglich  zu bekämpfen.

Eine Schlossbesichtigung unter der Führung von Frau Hennrich, DFZ, für die kälteharten Interessierten rundete den Workshop ab.Die vorgesehene Podiumsdiskussion entfiehl aufgrund der sehr eisigen Temperaturen.

Kollquium

Veranstalter

WTA International e.V. 
Wissenschaftlich-Technische Arbeits-
gemeinschaft für Bauwerkserhaltung
und Denkmalpflege e. V.   

in Zusammenarbeit mit dem

Deutschen Fachwerkzentrum
Quedlinburg e.V.
Bläsiistraße 11
06484 Bläsiistraße 11

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