WTA-D

Willkommen bei der WTA-Deutschland

Mitgliederversammlung 2019

Am 27.November 2019 findet die jährliche Mitgliederversammlung der WTA-Deutschland im

             congress centrum neue weimarhalle, UNESCO-Platz 1, 99423 Weimar

statt. Die Einladung an die Mitglieder ist per Email ergangen.

Sollten Sie nicht an der Versammlung teilnehmen können, können Sie Ihre Stiimme auf ein anderes Mitglied übertragen.

 

09. November 2018

WTA-D e.V. in Leipzig gegründet

Am 09.11.2018 fand in Leipzig die Gründungsveranstaltung der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege Deutschland e.V. (WTA-D) mit über 40 Mitgliedern der nationalen Gruppe Deutschland der WTA statt. Die Teilnehmer wählten entsprechend der Satzung den Vorstand, bestehend aus

  • Dipl.-Ing. Gero Hebeisen (Vorstandsvorsitzender)
  • Prof. Dr.-Ing. Rolf P. Gieler (stellvertretender Vorstandsvorsitzender)
  • Dr.-Ing. Gregor Scheffler (Schatzmeister)
  • Prof. Dr.-Ing. John Grunewald (Schriftführer)

Im Anschluss an die Wahl bedankte sich Gero Hebeisen bei dem Präsidenten der WTA e.V. (WTA-international), Prof. Dr. Harald Garrecht, für die von ihm und weiteren Mitgliedern des erweiterten Präsidiums des Hauptvereins für die umfangreichen vorbereitenden Arbeiten. Auch dankte er dem Team, das über 10 Jahre die Geschicke der nationalen Gruppe leitete, Prof. Dr.-Ing. Gerd Geburtig, Dr.-Ing. Anatol Worch, Dipl.-Ing. Frank Eßmann sowie Dipl.-Ing. Jürgen Gänßmantel, für die erfolgreiche Arbeit und den unermüdlichen Einsatz in dieser Zeit.

Das neue Leitungsteam wird die Arbeit der bisherigen Leitung fortsetzen und erfolgreiche Veranstaltungen, wie z. B. den alle 2 Jahre in Weimar stattfindenden Sachverständigentag, beibehalten.

Vorstandsvorsitzender:

Dipl.-Ing. Gero Hebeisen
Sachverständigenbüro
E-Mail

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender:

Prof. Dr.-Ing. Rolf P. Gieler
Ingenieur- und Sachverständigenbüro
E-Mail

Schatzmeister:

Dr.-Ing. Gregor A. Scheffler
Ingenieurbüro Dr. Scheffler & Partner GmbH
E-Mail

Schriftführer:

Prof. Dr.-Ing. John Grunewald
Technische Universität Dresden, Institut für Bauklimatik (IBK)
E-Mail

WTA-D-Sachverständigentag

Der WTA-D-Sachverständigentag in Weimar hat sich als regelmäßige Veranstaltung der WTA-D etabliert. Er findet jeweils in den ungeraden Jahren statt.

In den geraden Jahren wird jeweils ein Kongress mit der VdL (Vereinigung der Landesdenkmalpfleger), AK Bautechnik im Rahmen der Denkmal-Messe in Leipzig veranstaltet.

Am 28. November 2019 findet der nun bereits 8. Sachverständigentag zum Thema "Herausforderungen des Gebäudebestandes – Aktuelles aus der WTA-Arbeit" statt.
Detailierte Informationen finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

Mitgliederversammlung und Stammtisch 2019

Am 27.11.2019 findet die Mitgliederver-sammlung der WTA-D e.V. und der Stammtisch statt.

Am 28.11.2019 folgt der 8. Sachverstän-digentag.

7. Sachverständigentag 2017 "Sanieren nach Norm – Sanierung als Regelfall?"

Modernes Bauen wäre ohne Normen nicht vorstellbar, zu wichtig ist ein unabhängiger Standard, der zu einer Vergleichbarkeit führt. Unterschiedliche Gewerke und damit verbunden verschiedene Begrifflichkeiten benötigen eine gemeinsame Sprache. Somit hat sich die nationale, aber auch die internationale Normung zu einer bedeutenden Grundlage im Bauwesen entwickelt.

Ein Bestandteil aktueller Normung ist, dass sie sich überwiegend auf neue Gebäude bezieht. Gleichzeitig müssen immer mehr und verschiedene Gewerke sowie die Anwendung komplexerer Bausysteme berücksichtigt werden, was insgesamt zu einer deutlichen Erhöhung der Regelungsdichte geführt hat.

Auch bei der Sanierung spielt Normung eine Rolle: Einerseits wird oftmals die zum Errichtungszeitpunkt des Gebäudes gültige Normfassung benötigt, um beispielsweise den damaligen Standard zu ermitteln. Andererseits müssen ggf. auch aktuelle Normen auf die Sanierung von Bestandsgebäuden angewendet werden wie zum Beispiel die Dokumente vom CEN/TC 346 »Erhaltung des kulturellen Erbes« bei historisch wertvoller und besonders erhaltenswerter Bausubstanz. Dies führt oftmals zu nicht lösbaren Konflikten, da die jeweilige Ausgangsbasis zwischen Altbau und »neuer« Norm nicht vergleichbar ist.

In diesem Spannungsfeld stehen Planer, Bauüberwacher und Ausführende gemeinsam mit privaten und öffentlichen Bauherren bei der Durchführung einer Sanierung. Der 7. Sachverständigentag der WTA-D hat dieses Spannungsfeld näher beleuchtet und zum Dialog und zur Diskussion eingeladen. Neben den juristischen Knackpunkten wurden Aufgabenstellungen des Holz- und Bautenschutzes, Aspekte der energetischen Sanierung, Fragen der Betoninstandsetzung und zu bauphysikalischen Anforderungen des Schall- und Brandschutzes von namhaften Experten betrachtet.

Begleitet wurde die Tagung erneut von einer hochwertigen Fachausstellung zum Veranstaltungsthema; die Ausstellungsfläche im Foyer der Weimarhalle war wieder zu fast 100 % belegt. So konnten die Besucher der Veranstaltung Theorie und Praxisverbinden.

Fachbeiträge zum 7. Sachverständigentag

Bauwerksabdichtung – Neues aus den Regelwerken Vortrag
Dipl.-Ing. Jürgen Weber, Bürogemeinschaft für Bausachverständige, Leipzig

Normgerechte Pilz- und Insektenbekämpfung mit vielen Variationen: DIN 68800 Teil 4 mit ihren Öffnungsklauseln Vortrag
Dipl.-Ing. Ekkehard Flohr, Ingenieurbüro Ekkehard Flohr GmbH, Dessau-Roßlau

Neue Anforderungen durch KfW GEG!? Was Energieberater für Baudenkmale wissen müssen Vortrag
Dipl.-Ing. Paul Wirtz, WTA GmbH / Zertifizierungsstelle der WTA e.V., Berlin

Wärmebrücken im Bestand: Anspruch und Realität Vortrag
Dipl.-Ing. Frank Eßmann, tha Ingenieurbüro, Mölln

Beurteilung nach neuer DIN 4109: Schallschutz beim Dachausbau Vortrag
Dr.-Ing. Anatol Worch, Construction Products Central Europe c/o SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG, Ladenburg
Dipl.-Ing. Torsten Westphal, Akustik- Ingenieurbüro Moll GmbH, Berlin

Mangelhaftung beim Sanieren im Bestand – Probleme und Strategien Vortrag
Dietrich Weder, VorsRi am LG München I, Eresing

Regelwerke in der Betoninstandsetzung und Denkmalpflege – ein Widerspruch? Vortrag
Prof. Dr.-Ing. Rolf Gieler, Ingenieur- und Sachverständigenbüro, Fulda

Brandschutz nach DIN 18009 und doch außerhalb der »Norm«? Vortrag
Prof Dr.-Ing. Gerd Geburtig, Planungsgruppe Geburtig, Weimar

6. Sachverständigentag 2015 "Sanieren außerhalb der Normen – Sanierung als Ausnahmezustand?"

Bauen in Europa, insbesondere in Deutschland, ist stark von Richtlinien und Regelwerken geprägt. Sobald Unsicherheiten in der Beurteilung, Schwierigkeiten in der Umsetzung oder Haftungsrisiken drohen, scheint vielen mit der Begründung »Wir machen das nach Norm« das Problem gelöst. Dabei wird vielen Normen eine größere Bedeutung zugemessen als sie in Wirklichkeit besitzen.

Als eingeführte technische Baubestimmungen sind sie grundsätzlich zu beachten, bei neu zu errichtenden wie bei bestehenden Gebäuden. Manche Normen können jedoch bei Bestandsgebäuden nicht angewandt werden. Das stellt den Planer vor Probleme, da Gebäude saniert werden müssen, die weder der heute gültigen Normung entsprechen noch danach saniert werden können, aber weiter genutzt werden sollen. Statiker, Brandschützer, Denkmalpfleger u.a. kennen diese Herausforderung.

Dies macht deutlich, in welchem Zwiespalt der Bauschaffende beim Bauen im Bestand steckt. Kann eine aktuelle Norm auf den speziellen Einzelfall angewendet werden? Werden die grundlegenden Anforderungen vom Bestandsgebäude erfüllt? Welche Möglichkeiten bestehen, wenn eine Norm nicht anwendbar ist?

Der 6. Sachverständigentag der WTA-D am 26.11.2015 in Weimar war ein gelungener Versuch, dieses Spannungsfeld näher zu beleuchten. Neben den rechtlichen Aspekten wurden in der von den bisherigen Sachverständigentagen bekannten Art und Weise zahlreiche Praxisbeispiele betrachtet. Hybrid-/Reaktiv-/Multifunktionale Bauwerksabdichtungen sind nicht geregelt, haben sich jedoch in der Praxis bewährt. Für Materialien nach Objektanforderungen wie Mörtel an denkmalgeschützten Bauwerken müssen Inhaltsstoffe nach Norm angepasst werden. Die Ermittlung der Mauerwerksgüte von Bestandsmauerwerk basiert oft auf ungeregelten Möglichkeiten.

Konkrete Objektbetrachtungen halfen, den Blick auf die Problematik zu erweitern. Die Sanierungsgeschichte des Sommerhauses von Albert Einstein in Caputh – außerhalb der Norm 1929 gebaut und außerhalb der Norm 2004 saniert – wurden anhand der Beobachtungen nach 86 bzw. 11 Jahren erläutert. Für viele Teilnehmer einzigartig und spannend war der Insider-Praxisbericht zum »Tatort« Frauenkirche. Und schließlich hilft manchmal auch der Blick »über den Tellerrand«, wie ein Beispiel der Nachbarn in der Schweiz im Umgang mit Regelwerken bei der Schimmelpilzbekämpfung und -beseitigung zeigte.

Begleitet wurde die Tagung erneut von einer hochwertigen Fachausstellung zum Veranstaltungsthema; die Ausstellungsfläche im Foyer der Weimarhalle war zu fast 100 % belegt. So konnten die mehr als 150 Besucher der Veranstaltung Theorie und Praxis an einem Tag unter einen Hut bringen.

Sämtliche Beiträge zum 6. Sachverständigentag der WTA-D sowie weitere, ergänzende Berichte zu den betrachteten Themenschwerpunkten wurden im Frühjahr 2016 in Buchform beim Medienpartner der WTA – dem Fraunhofer IRB – veröffentlicht (ISBN-13: 978-3-8167-9562-9, 236 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen).

5. Sachverständigentag 2013 "Es muss nicht immer Wasser sein – Der richtige Umgang mit Feuchtigkeitsbelastungen aus Diffusion, Kondensation oder Konvektion"

2013 war ein ungerades Jahr, so dass in der Woche vor dem ersten Advent traditionsgemäß der Sachverständigentag der deutschen regionalen Gruppe stattfand. Mittlerweile zum 5. Mal trafen sich nunmehr über 150 Bauschaffende in Weimar. Über das Thema "Es muss nicht immer Wasser sein – Der richtige Umgang mit Feuchtigkeitsbelastungen aus Diffusion, Kondensation oder Konvektion" referierten namhafte Vertreter ihrer Fachgebiete: Herr Eicke-Hennig, Herr Dr. Scheffler, Herr Arnold, Herr Walther, Herr Liebheit, Herr Sprengard sowie Herr Weber. Insgesamt wurde die Feuchtigkeit in unterschiedlichsten Aspekten erläutert und rege diskutiert.

4. Sachverständigentag 2011 "Messtechnik – Der Weisheit letzter Schluss? - Sinnvoller Einsatz von Messtechnik im Bestand"

Der vierte WTA-D-Sachverständigentag fand auf Grund der Denkmalmesse Leipzig und den mit diesem Ereignis  zusammenhängenden Veranstaltungen auch der WTA-D am 24. November wiederum in Weimar statt. Das Bauen im Bestand und im Falle von Sanierungen steht als erster Schritt eine Erfassung und Analyse des Bestandsgebäudes im Vordergrund. Häufig muss hier bei der Erfassung bestimmter Größen auf Messungen zurückgegriffen werden. Daher stand der 4. SV-Tag der WTA-D unter dem Thema "Messtechnik – Der Weisheit letzter Schluss? - Sinnvoller Einsatz von Messtechnik im Bestand".

3. Sachverständigentag 2009 "Innendämmung im Bestand"

Der dritte WTA-D-Sachverständigentag 2009 fand am 26. November in Weimar statt. Thema war diesmal die Innendämmung mit all ihren Vor- und Nachteilen in der Bauwerkssanierung und der Denkmalpflege.

Sämtliche Beiträge zum 3. Sachverständigentag der WTA-D wurden in Buchform beim Medienpartner der WTA – dem Fraunhofer IRB – veröffentlicht (ISBN 978-3-8167-8236-0 , 92 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen).

2. Sachverständigentag 2008 "Sanierung und Instandsetzung der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek"

Der 2. Sachverständigentag fand am 27. November 2008 im Reitsaal im Weltkulturerbe "Ilmpark" in Weimar statt. Thematisch wurde die Sanierung und Instandsetzung der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek von Planern, Gutachtern und Ausführenden aus vielen Blickwinkeln vorgestellt und diskutiert. Anschließend konnten die Teilnehmer die Bibliothek und das Schloss Weimar in Augenschein nehmen.

1. Sachverständigentag 2007 "Energetische Sanierung im Bestand"

Der 1. WTA-D-Sachverständigentag 2007 fand im Anschluss an die erste Mitgliederversammlung der WTA-D in Weimar statt. Thema war die energetische Sanierung im Bestand.

Vortragsreihe im Rahmen der "denkmal"

Im Wechsel mit dem Sachverständigentag veranstaltet die WTA-D in den geraden Jahren einen Kongress mit der VdL (Vereinigung der Landesdenkmalpfleger), AK Bautechnik im Rahmen der Denkmal-Messe in Leipzig.

FLUGDACH – FALTWERK – FERTIGTEILE

Kongress zur Nachkriegsmoderne ein voller Erfolg

Der Fachkongress »Flugdach – Faltwerk – Fertigteile. Der bauliche Umgang mit Denkmalen der 1950er – 1980er Jahre«, den das Fraunhofer IRB zusammen mit der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. (WTA) und der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger (VDL) am 10. Oktober 2018 im Rahmen der Messe denkmal in Leipzig veranstaltet hat, war ein voller Erfolg.

Über 100 Teilnehmer verfolgten die spannenden und hochkarätigen Fachvorträge zum Bauen in der Nachkriegszeit, zur denkmalgerechten Instandsetzung historischer Stahlbetonbauwerke, über Baukonstruktionen der Moderne und ihre bauphysikalischen Herausforderungen, problematische Baustoffe aus den 1950er- bis 1980er-Jahren und die Problematik eines angemessenen Brandschutzes – hier beispielhaft vorgestellt am ertüchtigten Scharoun-Theater in Wolfsburg.
 
Der Kongress schloss mit Kurzreferaten aus der Praxis der Denkmalpflege zu Themen wie der Verankerung von Natursteinvorhangfassaden oder dem Umgang mit Keramikverkleidungen, sowie mit Projektbeispielen wie dem Landtag in Stuttgart und Strategien zum Erhalt seiner bauzeitlichen Metallfassaden, der Instandsetzung durch Textilbeton-Beschichtung am Beispiel der Wallfahrtskirche in Neviges, einer Betoninstandsetzung am Beispiel der Olympiaschwimmhalle in München und der Sanierung des Dresdener Kulturpalastes – einer Ikone der DDR-Moderne.

Die Vorträge und anschließenden Diskussionen sowie der bis zum Schluss komplett gefüllte Saal zeigen, dass die Veranstalter mit der Wahl des Themas »Nachkriegs-moderne« als eine der zentralen Aufgaben der heutigen Sanierungs-, Instandsetzungs- und Denkmalpflegepraxis ins Schwarze getroffen haben. Nachkriegsmoderne ist sozusagen wieder topmodern.

Das detailierte Tagungsprogramm finden Sie im Veranstaltungsflyer.

Voraussichtlich im März 2019 werden die Beiträge in einem Sonderheft der Bausubstanz erscheinen.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit finden Sie auf der Seite der Bausubstanz.

Olympiastadion

Veranstalter

WTA e.V.  
Wissenschaftlich-Technische Arbeits-
gemeinschaft für Bauwerkserhaltung 
und Denkmalpflege e. V.   

Fraunhofer IRB

VDL Vereinigung der Landesdenkmalpflege

Bausubstanz Sonderheft

„Nach oben ist immer noch Luft? – Dachausbau im Kulturdenkmal"

Vortragsreihe 2018

In vielen historischen Wohngebäuden war der Raum über der obersten Geschossdecke nicht zu Aufenthaltszwecken ausgebaut. Dachräume dienten trotz ihres oft beeindruckenden Volumens nur als Lager und waren zum Trocknen geeignet. Der Ausbau von Dachräumen blieb Ausnahme z.B. für die Unterbringung von Dienstpersonal. Die möglichst unveränderte Erhaltung der in den Dächern von Baudenkmalen enthaltenen historischen Informationen und Gestaltungen bleibt wichtiges denkmalpflegerisches Anliegen. Doch lässt sich dieses Ideal in Zeiten von Wohnungsnot in dicht besiedelten Regionen und hohem Kostendruck bei der Sanierung eines Baudenkmals immer weniger realisieren.

Der gemeinsam von der WTA-Deutschland und der Arbeitsgruppe Bautechnik der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger (VDL) sowie dem Fraunhofer IRB veranstaltete eintägige Kongress beschäftigt sich daher mit der Herangehensweise an eine denkmalverträgliche Planung von Dachausbauten für erhaltenswerte historische Gebäude.

Wie kommen Eigentümer und Planer zu einer nachhaltigen Entscheidung, ob sich der Ausbau eines Dachraums im Denkmal unter Berücksichtigung aller damit verbundenen Eingriffe lohnt? Die mit dem Dachausbau aufgeworfenen Fragen betreffen das Planungsrecht und konstruktive Details, die es zu lösen gilt. Sie reichen von bauphysikalischen Problemen und Komfortansprüchen bis zu Erfordernissen des Brandschutzes, der Barrierefreiheit und der Belichtung. Vertreter verschiedener Fachdisziplinen werden Probleme und Lösungen zum Thema Dachausbau im Baudenkmal vorstellen.

Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter von Bau- und Denkmalbehörden, Architekten und Ingenieure sowie an Hauseigentümer und Studierende.

Kooperationen

EIPOS

In Zusammenarbeit mit der WTA-D und dem Kooperationspartner - EIPOS GmbH Dresden - ist die Fachfortbildung "Fachplaner für Bauwerksinstandsetzung nach WTA"  ins Leben gerufen worden, innerhalb der möglichst alle Referate der WTA thematisch und personell einbezogen werden sollen.

In der Zusammenfassung unseres Kooperationspartners heißt es hierzu:

Die WTA erstellt als einzige Organisation Normen und Regelwerke für die Instandsetzung von Gebäuden im Bestand und zur Sanierung der historischen Bausubstanz. Eine vorrangige Aufgabe ist es hierbei, die praktische Erfahrungen zu verarbeiten und nutzbar zu machen, um so die Anwendung neuer Erkenntnisse und moderner Technologien in diesem ständig wachsenden Baubereich zu beschleunigen. Für die Anwendung und Umsetzung der WTA-Merkblätter werden fachliches Hintergrundwissen und entsprechende Erfahrungen benötigt. Den seit 2007 im DHBV ausgebildeten Holz- und Bautenschützer bzw. Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten müssen zielgerichtete Planungen vorgelegt werden, Grundlage dafür sind Sanierungen und Instandsetzungen nach WTA. In den Themenblöcken der Fachfortbildung werden die Möglichkeiten ganzheitlicher Bauwerkserhaltung, Bausanierung und Denkmalpflege als überregionale, internationale Problemlösung vertieft. An typischen Praxisbeispielen und Aufgabenstellungen werden die Herausforderungen einer integrativen Herangehensweise, die Instandsetzungs- und Sanierungsgrenzen sowie zukünftigen Möglichkeiten verdeutlicht. Nach erfolgreichem Abschluss wird als Qualitätssiegel ein Zertifikat verliehen, welches berechtigt, Sanierungen nach WTA zu planen und durchzuführen.

Ansprechpartner Kontakte

Europäisches Institut für postgraduale Bildung GmbH
Ein Unternehmen der TUDAG 
Technische Universität Dresden AG
Sekretariat
Freiberger Straße 37
D-01067 Dresden

Telefon: +49 351 4047 042-00
Telefax: +49 351 4047 042-20
E-Mail: eipos(at)eipos.de

Geschäftszeiten
Montag bis Freitag, 8–17 Uhr

DHBV

Der Deutsche Holz- und Bautenschutzverband e.V. (DHBV) ist zusammen mit dem Fraunhofer IRB Verlag Partner der WTA-D bei der Durchführung des Holz- und Bautenschutzkongresses (HOBA).

Ansprechpartner Kontakt

Deutscher Holz- und Bautenschutzverband e.V.
Vertreten durch den Vorstand gem. § 26 BGB:

Präsident: Dipl.-Ing. Gero Hebeisen
Vizepräsidenten: Frank Gerst, Dipl.-Ing. Heiko Teutenberg
Geschäftsstelle
Hans-Willy-Mertens-Str. 2
50858 Köln

Telefon: 02234-48455
Telefax: 02234-49314
Kontakt: info@dhbv.de

VDL

Mit der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland (VDL) hat sich eine enge Zusammenarbeit entwickelt. Hierbei entstand auch der Energieberater für Baudenkmal der erfolgreich 2012 am Markt eingeführt worden ist.

IRB

Seit vielen Jahren unterstützt das Fraunhofer IRB die WTA beim Vertrieb der Merkblätter. Aus dieser guten Zusammenarbeit hat sich eine erfolgreiche Kooperation entwickelt, die neue Möglichkeiten gestattet: gemeinsame Veranstaltungen, die Begleitung des Sachverständigentages als Medienpartner und die Herausgabe der Fachzeitschrift Bausubstanz (Mitgliederzeitschrift für WTA-Mitglieder).

Dipl.-Ing., Dipl.-Wipäd. Volker Schweizer

Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB
Medieninhalte Planen & Bauen | Fraunhofer IRB Verlag
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart

Telefon +49(0)711/970 2520
Telefax +49(0)711/970 2900
Mobil +49 (0)173/3532828
E-Mail Volker Schweizer
Internet http://www.irb.fraunhofer.de

Die WTA-Akademie als Netzwerkpartner 

Die Arbeit der WTA-Akademie konzentriert sich auf die Zusammenarbeit mit geeigneten Kooperationspartnern und die Durchführung gemeinsamer Weiterbildungsveranstal-tungen. Die Kompetenzbereiche der WTA wie z.B. Mauerwerksinstandsetzung nach WTA, Aktuelles Knowhow zur Fachwerkinstandsetzung nach WTA, Ganzheitliche Bauinstandsetzung und Bausanierung nach WTA usw. können damit für die Zielgruppen der WTA fokussiert bereit gestellt werden. Darüber hinaus werden in den einzelnen regionalen Gruppen der WTA spezielle, regional abhängige themen- und fachspezifische Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt.

Weiterhin hat die WTA-Akademie in den vergangenen Jahren erfolgreich Veranstaltungs-partnerschaften entwickelt, um Netzwerke zu knüpfen und Denkanstöße, Lösungen, Konzepte und Perspektiven für Bau werkserhaltung, Bauinstandsetzung und Denkmalpflege aufzuzeigen. So werden z.B. Lehrgänge des Ökozentrums Hamm zur Ausbildung von Fachkräften für die Sanierung von Feuchteschäden und Schimmelpilz an der Handwerkskammer Dortmund tatkräftig unterstützt.

Weiterhin arbeitet die WTA mit zahlreichen Verbänden eng zusammen, wie zum Beispiel dem DHBV – Deutscher Holz- und Bautenschutzverband. Die WTA-Akademie stellt dazu Referenten für DHBV-Lehrgänge (z.B. DHBV Holz- und Bautenschutztechniker) und führt für den DHBV spezifische Einzelseminare durch. Sehr wichtig ist auch die intensive Zusammenarbeit bei der Durchführung der Holz- und Bautenschutzkonferenz HOBA. Auch beim Allgäuer Baufachkongress in Oberstdorf war und ist die WTA-Akademie als Netzwerkpartner mit einem halbtägigen Seminar vertreten.

Weitere wichtige Kooperationspartner der WTA-Akademie sind z.B. die BauhausAkademie Schloss Ettersburg, das Institut Fortbildung Bau (IFBAU) der Architektenkammer Baden-Württemberg, die Akademie der Ingenieure Ostfildern, die Ingenieurakademie West des Landes Nordrhein-Westfalen, EIPOS Dresden, der Fachverband für Ausbau und Fassade (SAF) Baden-Württemberg, die Propstei Johannesberg usw.

Ansprechpartner

Leitung: 
Prof. Dr.-Ing. Rolf P. Gieler
Sachverständiger für Betoninstandsetzung und Korrosionsschutz, Beschichtungen und Energieeffizienz von Gebäuden
E-Mail

Aufgaben und Tätigkeiten

Die WTA-Akademie bietet ihren Mitgliedern und allen Fachleuten, die mit Aufgaben- und Problemstellungen beim Bauen im Bestand und bei der Erhaltung von Bausubstanz befasst sind:

● Grundlagenseminare
● Einführungsseminare zu neu
   veröffentlichten Merkblättern
● auf Wunsch individuell adaptierte
   Weiterbildungsveranstaltungen

Grundlagenseminare

Mit den WTA-Grundlagenseminaren bietet die WTA-Akademie in Zusammenarbeit mit ihren regional ansässigen Kooperationspartnern Seminare zu den WTA-eigenen Schwerpunktthemen an.
Die Zielsetzung dieser Seminare ist es die wesentlichen Merkblattinhalte und die dahinterstehende "Denke" in die Fachöffentlichkeit zu kommunizieren.
Für diese Themen stehen erfahrene Referenten aus den Referaten und Arbeitsgruppen der WTA zur Verfügung.
Derzeit werden nachfolgende Seminarthemen angeboten:

  • Holzschutz nach WTA
  • Putzinstandsetzung nach WTA
  • Mauerwerksinstandsetzung nach WTA
  • Nachträgliche Abdichtung nach WTA
  • EnEV im Baubestand nach WTA

Weitere Themenbereiche sind in Vorbereitung.

Fachplaner für Bauwerksinstandsetzung nach WTA

Für die erfolgreiche Instandsetzung von Gebäuden im Bestand und zur erfolgreichen Sanierung historischer Bausubstanz sind umfangreiches fachliches Hintergrundwissen, ein grundlegendes Verständnis bauphysikalischer Zusammenhänge  und entsprechende Erfahrungen nötig. Diese Grundanforderungen sollten bereits in die Instandsetzungs-konzeption und die Ausführungsplanung einfließen. Die WTA Merkblätter bieten bereits in vielen Bereichen der Bauwerksinstandsetzung und Sanierung grundlegende Handlungs-konzeptionen für die praktische Ausführung  dieser Arbeiten an.
Daher hat die WTA gemeinsam mit EIPOS Dresden in den Jahren 2008 und 2009 den berufsbegleitenden Lehrgang „Fachplaner für Bauwerksinstandsetzung nach WTA" ins Leben gerufen.
Grundlage der Lehrinhalte bilden die WTA-Merkblätter. In den Themenblöcken der Fachfortbildung werden daraus die Möglichkeiten ganzheitlicher Bauwerkserhaltung und Bausanierung unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange abgeleitet und vertieft.
An typischen Praxisbeispielen und Aufgabenstellungen werden die Herausforderungen einer integrativen Herangehensweise, die Instandsetzungs- und Sanierungsgrenzen sowie zukünftigen Möglichkeiten verdeutlicht.
Nach erfolgreichem Abschluss wird als Qualitätssiegel ein Teilnahme-Zertifikat verliehen, das die besondere Kompetenz der Teilnehmer - Sanierungen nach WTA planen und durchführen zu können - bescheinigt.
Im April 2009 startete in den Räumen von EIPOS - Europäisches Institut für postgraduale Bildung GmbH Ein Unternehmen der TUDAG Technische Universität Dresden AG -  in Dresden die 1. Matrikel der neuen Fachfortbildung, welche an vier verlängerten Wochen-enden (Freitag und Sonnabend) umfassend über Instandsetzungs- und Sanierungs-möglichkeiten der acht einzelnen WTA-Themenreferate informierte. Die Teilnehmer fertigten im Anschluss an die Präsenzphase - quasi als Hausarbeit - zu Aufgabenstellun-gen aus ihrer persönlichen Arbeitspraxis Belegarbeiten an, die von einem Fachkorrektor vorbewertet wurden. Diese wurden in einer anschließenden mündlichen Prüfung von der Prüfungskommission abgenommen.
Im November 2019 startet der nächste Lehrgang. Wie bisher finden die Lehrveranstaltungen am Freitag und am Samstag statt; die genauen Termine finden Sie bei EIPOS.