WTA-D

Willkommen bei der WTA Deutschland

Absage des diesjährigen Sachverständigentages in Weimar

Die erfreulichen Entwicklungen in den letzten Tagen und Wochen, die uns teilweise wieder zur Normalität zurückkehren lassen, waren im Vorfeld bei allen Warnungen der Experten nicht vorhersehbar. Auch hört man immer wieder die Warnung der Virologen bezüglich des bevorstehenden Herbstes 2021 und der damit einhergehenden möglichen vierten Welle der Pandemie.

Hieraus ergibt sich, dass die Durchführung unseres Sachverständigentages 2021 in Weimar immer noch nicht sicher planbar ist und für unseren Anspruch eine qualitativ hochwertige Veranstaltung für Sie sicherzustellen, ist die noch verbleibenden Zeit zu kurz. Daher hat sich der Vorstand der WTA-D dazu entschlossen, bedauerlicherweise auch diese im Vorfeld angedachte Veranstaltung der WTA-D im November 2021 in Weimar abzusagen.

Die ebenfalls in diesem Rahmen geplante Mitgliederversammlung der WTA Deutschland wird als virtuelle Veranstaltung stattfinden.
Weitere Informationen hierzu finden die Mitglieder im Intranet, bzw. in der Einladung, die Sie per E-Mail erhalten.

Vorstand:

Vorstandsvorsitzender
Dipl.-Ing. Gero Hebeisen
E-Mail
Aufgabenbereich: Vertretung der WTA-D
                                WTA GmbH

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Dipl.-Ing. (FH) Heiko Teutenberg
Teutenberg innovative Bautechnik GmbH
E-Mail
Aufgabenbereich: Öffentlichkeitsarbeit
                               Akademie

Schatzmeister
Prof. Dr.-Ing. John Grunewald
TU Dresden, Institut für Bauklimatik (IBK)
E-Mail
Aufgabenbereich: Finanzen

Mitgliederversammlung 2021

Donnerstag, den 25.11.2021 von
12.00 bis 15.00 Uhr
als Online-Konferenz

WTA-D-Sachverständigentag

Der WTA-D-Sachverständigentag in Weimar hat sich als regelmäßige Veranstaltung der WTA-D etabliert. Er findet jeweils in den ungeraden Jahren statt.

In den geraden Jahren wird jeweils ein Kongress mit der VdL (Vereinigung der Landesdenkmalpfleger), AK Bautechnik im Rahmen der Denkmal-Messe in Leipzig veranstaltet.

Der geplante 9. Sachverständigentag am 25. November 2021 in Weimar musste aufgrund der noch ungewissen Lage abgesagt werden.

8. Sachverständigentag "Herausforderungen des Gebäudebestandes – Aktuelles aus der WTA-Arbeit"

Den Gebäudebestand zu erhalten, zu schützen und auch den heutigen Bedürfnissen anzupassen ist eine wesentliche Aufgabenstellung, der sich die in den verschiedenen Arbeitsgruppen tätigen WTA-Mitglieder stellen. Zudem müssen Sachverständige den Bestand analysieren, Schäden bewerten und Konzepte für Schutz und Instandhaltung entwickeln. Auftraggeber müssen Entscheidungen treffen und aus den Vorschlägen der Sachverständigen wählen. Gleiches gilt auch bei historisch wertvoller und besonders erhaltenswerter Bausubstanz oder gar für denkmalgeschützte Bauwerke, wobei in diesen Fällen weitere Randbedingungen zu beachten sind.

Planen und Bauen im Bestand bedeutet oft, Lösungen für Bauwerkssituationen zu finden, für die gültige Normen – oft mit Neubauten im Fokus – nicht zutreffen oder nicht angewendet werden können. Daher ist das Haftungsrisiko für Planende und Ausführende in vielen Fällen vergleichsweise  hoch. Aus diesem Grunde sind für Auftraggeber und Auftragnehmer gleichermaßen ausgewogene Verträge wichtig, die die besondere Situation berücksichtigen. Besondere Anforderungen an die historischen Tragwerke, ob als Holz-, Mauerwerks-, Stahl- oder Betonkonstruktion, bestehen oft bei Maßnahmen im Bestand. Schonender Umgang mit der Konstruktion bedeutet, die ursprünglichen Bauweisen, Materialkennwerte und Normen zu berücksichtigen, um zu verstärken, zu ergänzen und zu schützen. Kontamination mit Schwermetallen, durch Feuchte entstehende Folgeschäden, wie der Echte Hausschwamm, erfordern fachlich korrekte Lösungen. Um Feuchte zu vermeiden oder zu beseitigen müssen geeignete Methoden gewählt und angewendet werden, ohne die Substanz zu schädigen. Nicht zuletzt muss wertvolle Bausubstanz vor Brand geschützt werden. Der 8. Sachverständigentag deckt mit den Beiträgen im Jahr 2019 wieder eine breite Palette von Themen ab, um Bewährtes und neue Entwicklungen aufzuzeigen.

Weitere Informationen zum Tagungsprogramm finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

7. Sachverständigentag 2017 "Sanieren nach Norm – Sanierung als Regelfall?"

Modernes Bauen wäre ohne Normen nicht vorstellbar, zu wichtig ist ein unabhängiger Standard, der zu einer Vergleichbarkeit führt. Unterschiedliche Gewerke und damit verbunden verschiedene Begrifflichkeiten benötigen eine gemeinsame Sprache. Somit hat sich die nationale, aber auch die internationale Normung zu einer bedeutenden Grundlage im Bauwesen entwickelt.

Ein Bestandteil aktueller Normung ist, dass sie sich überwiegend auf neue Gebäude bezieht. Gleichzeitig müssen immer mehr und verschiedene Gewerke sowie die Anwendung komplexerer Bausysteme berücksichtigt werden, was insgesamt zu einer deutlichen Erhöhung der Regelungsdichte geführt hat.

Auch bei der Sanierung spielt Normung eine Rolle: Einerseits wird oftmals die zum Errichtungszeitpunkt des Gebäudes gültige Normfassung benötigt, um beispielsweise den damaligen Standard zu ermitteln. Andererseits müssen ggf. auch aktuelle Normen auf die Sanierung von Bestandsgebäuden angewendet werden wie zum Beispiel die Dokumente vom CEN/TC 346 »Erhaltung des kulturellen Erbes« bei historisch wertvoller und besonders erhaltenswerter Bausubstanz. Dies führt oftmals zu nicht lösbaren Konflikten, da die jeweilige Ausgangsbasis zwischen Altbau und »neuer« Norm nicht vergleichbar ist.

In diesem Spannungsfeld stehen Planer, Bauüberwacher und Ausführende gemeinsam mit privaten und öffentlichen Bauherren bei der Durchführung einer Sanierung. Der 7. Sachverständigentag der WTA-D hat dieses Spannungsfeld näher beleuchtet und zum Dialog und zur Diskussion eingeladen. Neben den juristischen Knackpunkten wurden Aufgabenstellungen des Holz- und Bautenschutzes, Aspekte der energetischen Sanierung, Fragen der Betoninstandsetzung und zu bauphysikalischen Anforderungen des Schall- und Brandschutzes von namhaften Experten betrachtet.

Begleitet wurde die Tagung erneut von einer hochwertigen Fachausstellung zum Veranstaltungsthema; die Ausstellungsfläche im Foyer der Weimarhalle war wieder zu fast 100 % belegt. So konnten die Besucher der Veranstaltung Theorie und Praxisverbinden.

Fachbeiträge zum 7. Sachverständigentag

Bauwerksabdichtung – Neues aus den Regelwerken Vortrag
Dipl.-Ing. Jürgen Weber, Bürogemeinschaft für Bausachverständige, Leipzig

Normgerechte Pilz- und Insektenbekämpfung mit vielen Variationen: DIN 68800 Teil 4 mit ihren Öffnungsklauseln Vortrag
Dipl.-Ing. Ekkehard Flohr, Ingenieurbüro Ekkehard Flohr GmbH, Dessau-Roßlau

Neue Anforderungen durch KfW GEG!? Was Energieberater für Baudenkmale wissen müssen Vortrag
Dipl.-Ing. Paul Wirtz, WTA GmbH / Zertifizierungsstelle der WTA e.V., Berlin

Wärmebrücken im Bestand: Anspruch und Realität Vortrag
Dipl.-Ing. Frank Eßmann, tha Ingenieurbüro, Mölln

Beurteilung nach neuer DIN 4109: Schallschutz beim Dachausbau Vortrag
Dr.-Ing. Anatol Worch, Construction Products Central Europe c/o SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG, Ladenburg
Dipl.-Ing. Torsten Westphal, Akustik- Ingenieurbüro Moll GmbH, Berlin

Mangelhaftung beim Sanieren im Bestand – Probleme und Strategien Vortrag
Dietrich Weder, VorsRi am LG München I, Eresing

Regelwerke in der Betoninstandsetzung und Denkmalpflege – ein Widerspruch? Vortrag
Prof. Dr.-Ing. Rolf Gieler, Ingenieur- und Sachverständigenbüro, Fulda

Brandschutz nach DIN 18009 und doch außerhalb der »Norm«? Vortrag
Prof Dr.-Ing. Gerd Geburtig, Planungsgruppe Geburtig, Weimar

6. Sachverständigentag 2015 "Sanieren außerhalb der Normen – Sanierung als Ausnahmezustand?"

Bauen in Europa, insbesondere in Deutschland, ist stark von Richtlinien und Regelwerken geprägt. Sobald Unsicherheiten in der Beurteilung, Schwierigkeiten in der Umsetzung oder Haftungsrisiken drohen, scheint vielen mit der Begründung »Wir machen das nach Norm« das Problem gelöst. Dabei wird vielen Normen eine größere Bedeutung zugemessen als sie in Wirklichkeit besitzen.

Als eingeführte technische Baubestimmungen sind sie grundsätzlich zu beachten, bei neu zu errichtenden wie bei bestehenden Gebäuden. Manche Normen können jedoch bei Bestandsgebäuden nicht angewandt werden. Das stellt den Planer vor Probleme, da Gebäude saniert werden müssen, die weder der heute gültigen Normung entsprechen noch danach saniert werden können, aber weiter genutzt werden sollen. Statiker, Brandschützer, Denkmalpfleger u.a. kennen diese Herausforderung.

Dies macht deutlich, in welchem Zwiespalt der Bauschaffende beim Bauen im Bestand steckt. Kann eine aktuelle Norm auf den speziellen Einzelfall angewendet werden? Werden die grundlegenden Anforderungen vom Bestandsgebäude erfüllt? Welche Möglichkeiten bestehen, wenn eine Norm nicht anwendbar ist?

Der 6. Sachverständigentag der WTA-D am 26.11.2015 in Weimar war ein gelungener Versuch, dieses Spannungsfeld näher zu beleuchten. Neben den rechtlichen Aspekten wurden in der von den bisherigen Sachverständigentagen bekannten Art und Weise zahlreiche Praxisbeispiele betrachtet. Hybrid-/Reaktiv-/Multifunktionale Bauwerksabdichtungen sind nicht geregelt, haben sich jedoch in der Praxis bewährt. Für Materialien nach Objektanforderungen wie Mörtel an denkmalgeschützten Bauwerken müssen Inhaltsstoffe nach Norm angepasst werden. Die Ermittlung der Mauerwerksgüte von Bestandsmauerwerk basiert oft auf ungeregelten Möglichkeiten.

Konkrete Objektbetrachtungen halfen, den Blick auf die Problematik zu erweitern. Die Sanierungsgeschichte des Sommerhauses von Albert Einstein in Caputh – außerhalb der Norm 1929 gebaut und außerhalb der Norm 2004 saniert – wurden anhand der Beobachtungen nach 86 bzw. 11 Jahren erläutert. Für viele Teilnehmer einzigartig und spannend war der Insider-Praxisbericht zum »Tatort« Frauenkirche. Und schließlich hilft manchmal auch der Blick »über den Tellerrand«, wie ein Beispiel der Nachbarn in der Schweiz im Umgang mit Regelwerken bei der Schimmelpilzbekämpfung und -beseitigung zeigte.

Begleitet wurde die Tagung erneut von einer hochwertigen Fachausstellung zum Veranstaltungsthema; die Ausstellungsfläche im Foyer der Weimarhalle war zu fast 100 % belegt. So konnten die mehr als 150 Besucher der Veranstaltung Theorie und Praxis an einem Tag unter einen Hut bringen.

Sämtliche Beiträge zum 6. Sachverständigentag der WTA-D sowie weitere, ergänzende Berichte zu den betrachteten Themenschwerpunkten wurden im Frühjahr 2016 in Buchform beim Medienpartner der WTA – dem Fraunhofer IRB – veröffentlicht (ISBN-13: 978-3-8167-9562-9, 236 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen).

5. Sachverständigentag 2013 "Es muss nicht immer Wasser sein – Der richtige Umgang mit Feuchtigkeitsbelastungen aus Diffusion, Kondensation oder Konvektion"

2013 war ein ungerades Jahr, so dass in der Woche vor dem ersten Advent traditionsgemäß der Sachverständigentag der deutschen regionalen Gruppe stattfand. Mittlerweile zum 5. Mal trafen sich nunmehr über 150 Bauschaffende in Weimar. Über das Thema "Es muss nicht immer Wasser sein – Der richtige Umgang mit Feuchtigkeitsbelastungen aus Diffusion, Kondensation oder Konvektion" referierten namhafte Vertreter ihrer Fachgebiete: Herr Eicke-Hennig, Herr Dr. Scheffler, Herr Arnold, Herr Walther, Herr Liebheit, Herr Sprengard sowie Herr Weber. Insgesamt wurde die Feuchtigkeit in unterschiedlichsten Aspekten erläutert und rege diskutiert.

4. Sachverständigentag 2011 "Messtechnik – Der Weisheit letzter Schluss? - Sinnvoller Einsatz von Messtechnik im Bestand"

Der vierte WTA-D-Sachverständigentag fand auf Grund der Denkmalmesse Leipzig und den mit diesem Ereignis  zusammenhängenden Veranstaltungen auch der WTA-D am 24. November wiederum in Weimar statt. Das Bauen im Bestand und im Falle von Sanierungen steht als erster Schritt eine Erfassung und Analyse des Bestandsgebäudes im Vordergrund. Häufig muss hier bei der Erfassung bestimmter Größen auf Messungen zurückgegriffen werden. Daher stand der 4. SV-Tag der WTA-D unter dem Thema "Messtechnik – Der Weisheit letzter Schluss? - Sinnvoller Einsatz von Messtechnik im Bestand".

3. Sachverständigentag 2009 "Innendämmung im Bestand"

Der dritte WTA-D-Sachverständigentag 2009 fand am 26. November in Weimar statt. Thema war diesmal die Innendämmung mit all ihren Vor- und Nachteilen in der Bauwerkssanierung und der Denkmalpflege.

Sämtliche Beiträge zum 3. Sachverständigentag der WTA-D wurden in Buchform beim Medienpartner der WTA – dem Fraunhofer IRB – veröffentlicht (ISBN 978-3-8167-8236-0 , 92 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen).

2. Sachverständigentag 2008 "Sanierung und Instandsetzung der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek"

Der 2. Sachverständigentag fand am 27. November 2008 im Reitsaal im Weltkulturerbe "Ilmpark" in Weimar statt. Thematisch wurde die Sanierung und Instandsetzung der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek von Planern, Gutachtern und Ausführenden aus vielen Blickwinkeln vorgestellt und diskutiert. Anschließend konnten die Teilnehmer die Bibliothek und das Schloss Weimar in Augenschein nehmen.

1. Sachverständigentag 2007 "Energetische Sanierung im Bestand"

Der 1. WTA-D-Sachverständigentag 2007 fand im Anschluss an die erste Mitgliederversammlung der WTA-D in Weimar statt. Thema war die energetische Sanierung im Bestand.

Vortragsreihe im Rahmen der "denkmal"

Im Wechsel mit dem Sachverständigentag veranstaltet die WTA-D in den geraden Jahren einen Kongress mit der VdL (Vereinigung der Landesdenkmalpfleger), AK Bautechnik im Rahmen der Denkmal-Messe in Leipzig.

FLUGDACH – FALTWERK – FERTIGTEILE

Kongress zur Nachkriegsmoderne ein voller Erfolg

Der Fachkongress »Flugdach – Faltwerk – Fertigteile. Der bauliche Umgang mit Denkmalen der 1950er – 1980er Jahre«, den das Fraunhofer IRB zusammen mit der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. (WTA) und der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger (VDL) am 10. November 2018 im Rahmen der Messe denkmal in Leipzig veranstaltet hat, war ein voller Erfolg.

Über 100 Teilnehmer verfolgten die spannenden und hochkarätigen Fachvorträge zum Bauen in der Nachkriegszeit, zur denkmalgerechten Instandsetzung historischer Stahlbetonbauwerke, über Baukonstruktionen der Moderne und ihre bauphysikalischen Herausforderungen, problematische Baustoffe aus den 1950er- bis 1980er-Jahren und die Problematik eines angemessenen Brandschutzes – hier beispielhaft vorgestellt am ertüchtigten Scharoun-Theater in Wolfsburg.
 
Der Kongress schloss mit Kurzreferaten aus der Praxis der Denkmalpflege zu Themen wie der Verankerung von Natursteinvorhangfassaden oder dem Umgang mit Keramikverkleidungen, sowie mit Projektbeispielen wie dem Landtag in Stuttgart und Strategien zum Erhalt seiner bauzeitlichen Metallfassaden, der Instandsetzung durch Textilbeton-Beschichtung am Beispiel der Wallfahrtskirche in Neviges, einer Betoninstandsetzung am Beispiel der Olympiaschwimmhalle in München und der Sanierung des Dresdener Kulturpalastes – einer Ikone der DDR-Moderne.

Die Vorträge und anschließenden Diskussionen sowie der bis zum Schluss komplett gefüllte Saal zeigen, dass die Veranstalter mit der Wahl des Themas »Nachkriegs-moderne« als eine der zentralen Aufgaben der heutigen Sanierungs-, Instandsetzungs- und Denkmalpflegepraxis ins Schwarze getroffen haben. Nachkriegsmoderne ist sozusagen wieder topmodern.

Das detailierte Tagungsprogramm finden Sie im Veranstaltungsflyer.

Voraussichtlich im März 2019 werden die Beiträge in einem Sonderheft der Bausubstanz erscheinen.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit finden Sie auf der Seite der Bausubstanz.

Olympiastadion

Veranstalter

WTA e.V.  
Wissenschaftlich-Technische Arbeits-
gemeinschaft für Bauwerkserhaltung 
und Denkmalpflege e. V.   

Fraunhofer IRB

VDL Vereinigung der Landesdenkmalpflege

Bausubstanz Sonderheft

„Nach oben ist immer noch Luft? – Dachausbau im Kulturdenkmal"

Vortragsreihe 2018

In vielen historischen Wohngebäuden war der Raum über der obersten Geschossdecke nicht zu Aufenthaltszwecken ausgebaut. Dachräume dienten trotz ihres oft beeindruckenden Volumens nur als Lager und waren zum Trocknen geeignet. Der Ausbau von Dachräumen blieb Ausnahme z.B. für die Unterbringung von Dienstpersonal. Die möglichst unveränderte Erhaltung der in den Dächern von Baudenkmalen enthaltenen historischen Informationen und Gestaltungen bleibt wichtiges denkmalpflegerisches Anliegen. Doch lässt sich dieses Ideal in Zeiten von Wohnungsnot in dicht besiedelten Regionen und hohem Kostendruck bei der Sanierung eines Baudenkmals immer weniger realisieren.

Der gemeinsam von der WTA-Deutschland und der Arbeitsgruppe Bautechnik der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger (VDL) sowie dem Fraunhofer IRB veranstaltete eintägige Kongress beschäftigt sich daher mit der Herangehensweise an eine denkmalverträgliche Planung von Dachausbauten für erhaltenswerte historische Gebäude.

Wie kommen Eigentümer und Planer zu einer nachhaltigen Entscheidung, ob sich der Ausbau eines Dachraums im Denkmal unter Berücksichtigung aller damit verbundenen Eingriffe lohnt? Die mit dem Dachausbau aufgeworfenen Fragen betreffen das Planungsrecht und konstruktive Details, die es zu lösen gilt. Sie reichen von bauphysikalischen Problemen und Komfortansprüchen bis zu Erfordernissen des Brandschutzes, der Barrierefreiheit und der Belichtung. Vertreter verschiedener Fachdisziplinen werden Probleme und Lösungen zum Thema Dachausbau im Baudenkmal vorstellen.

Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter von Bau- und Denkmalbehörden, Architekten und Ingenieure sowie an Hauseigentümer und Studierende.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer Mitgliedschaft in der WTA Deutschland e.V.

Im Folgenden finden Sie Informationen zur Mitgliedschaft, die Vereinssatzung, sowie den Aufnahmeantrag. Die Dokumente haben wir für Sie als Download bereitgestellt.

Warum eine Mitgliedschaft in der WTA?

  • Sie werden Mitglied in einem bundesweiten und im Hinblick auf einige Themengebiete auch europäischen Netzwerk von Baufachleuten, die sich ehrenamtlich mit den Themen der Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege auseinandersetzen.
  • Sie profitieren von bundesweiten Kontakten zu anderen Fachleuten, verbessern ihre beruflichen Erfolgschancen durch neue Kontakte und pflegen einen intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch.
  • Sie können Ihre Fachkenntnisse und Erfahrung bei der Erstellung und Überarbeitung der WTA-Merkblätter einbringen.
  • Qualifizierte Mitglieder können als Dozenten oder Seminarleiter in WTA-Seminaren aktiv mitwirken.
  • Sie erhalten sechs Mal im Jahr die Zeitschrift Bausubstanz, in der auch die WTA-News enthalten sind.
  • Sie erhalten Vergünstigungen beim Kauf von WTA-Schriften, sowie beim Besuch von WTA-Veranstaltungen
    -  Auf WTA-Merkblätter und WTA-Schriften gewährt die WTA ihren Mitgliedern 20 % Nachlass. 
    -  Bei Seminaren der WTA e.V. gelten für Mitglieder reduzierte Teilnahmebeiträge.
    -  Auf verschiedenste Seminare der Kooperationspartner (vor allem EIPOS und Propstei Johannesberg) erhalten
       WTA-Mitglieder einen Nachlass.
  • Als WTA-Mitglied sind Sie berechtigt das WTA Logo auf Ihrer Homepage und in Ihrem Briefkopf zu führen.

 

Mitgliedsbeitrag

Der Jahresbeitrag für eine ordentliche Mitgliedschaft beträgt 170,00 €. Für verschiedene Personengruppen bietet die WTA reduzierte Beiträge an.

Bei Firmenmitgliedschaften  bemisst sich der Beitrag nach der Anzahl der Mitarbeiter.

Nähere Angaben hierzu, sowie weiterführende Informationen und Dokumente finden Sie rechts unter "Informationen zur Mitgliedschaft".

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Frau Schneider in unserer Geschäftsstelle.

Kontakt

WTA-Geschäftsstelle
Dipl.-Betriebswirt (FH)
Susanne Schneider
Ingolstädter Straße 102
85276 Pfaffenhofen

Tel.: 089/57 86 97 27
Fax: 089/57 86 97 29
E-Mail

Kooperationen

EIPOS

In Zusammenarbeit mit der WTA-D und dem Kooperationspartner - EIPOS GmbH Dresden - ist die Fachfortbildung "Fachplaner für Bauwerksinstandsetzung nach WTA"  ins Leben gerufen worden, innerhalb der möglichst alle Referate der WTA thematisch und personell einbezogen werden sollen.

In der Zusammenfassung unseres Kooperationspartners heißt es hierzu:

Die WTA erstellt als einzige Organisation Normen und Regelwerke für die Instandsetzung von Gebäuden im Bestand und zur Sanierung der historischen Bausubstanz. Eine vorrangige Aufgabe ist es hierbei, die praktische Erfahrungen zu verarbeiten und nutzbar zu machen, um so die Anwendung neuer Erkenntnisse und moderner Technologien in diesem ständig wachsenden Baubereich zu beschleunigen. Für die Anwendung und Umsetzung der WTA-Merkblätter werden fachliches Hintergrundwissen und entsprechende Erfahrungen benötigt. Den seit 2007 im DHBV ausgebildeten Holz- und Bautenschützer bzw. Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten müssen zielgerichtete Planungen vorgelegt werden, Grundlage dafür sind Sanierungen und Instandsetzungen nach WTA. In den Themenblöcken der Fachfortbildung werden die Möglichkeiten ganzheitlicher Bauwerkserhaltung, Bausanierung und Denkmalpflege als überregionale, internationale Problemlösung vertieft. An typischen Praxisbeispielen und Aufgabenstellungen werden die Herausforderungen einer integrativen Herangehensweise, die Instandsetzungs- und Sanierungsgrenzen sowie zukünftigen Möglichkeiten verdeutlicht. Nach erfolgreichem Abschluss wird als Qualitätssiegel ein Zertifikat verliehen, welches berechtigt, Sanierungen nach WTA zu planen und durchzuführen.

Ansprechpartner Kontakte

Europäisches Institut für postgraduale Bildung GmbH
Ein Unternehmen der TUDAG 
Technische Universität Dresden AG
Sekretariat
Freiberger Straße 37
D-01067 Dresden

Telefon: +49 351 4047 042-00
Telefax: +49 351 4047 042-20
E-Mail: eipos(at)eipos.de

Geschäftszeiten
Montag bis Freitag, 8–17 Uhr

DHBV

Der Deutsche Holz- und Bautenschutzverband e.V. (DHBV) ist zusammen mit dem Fraunhofer IRB Verlag Partner der WTA-D bei der Durchführung des Holz- und Bautenschutzkongresses (HOBA).

Ansprechpartner Kontakt

Deutscher Holz- und Bautenschutzverband e.V.
Vertreten durch den Vorstand gem. § 26 BGB:

Präsident: Dipl.-Ing. Gero Hebeisen
Vizepräsidenten: Frank Gerst, Dipl.-Ing. Heiko Teutenberg
Geschäftsstelle
Hans-Willy-Mertens-Str. 2
50858 Köln

Telefon: 02234-48455
Telefax: 02234-49314
Kontakt: info@dhbv.de

VDL

Mit der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland (VDL) hat sich eine enge Zusammenarbeit entwickelt. Hierbei entstand auch der Energieberater für Baudenkmal der erfolgreich 2012 am Markt eingeführt worden ist.

IRB

Seit vielen Jahren unterstützt das Fraunhofer IRB die WTA beim Vertrieb der Merkblätter. Aus dieser guten Zusammenarbeit hat sich eine erfolgreiche Kooperation entwickelt, die neue Möglichkeiten gestattet: gemeinsame Veranstaltungen, die Begleitung des Sachverständigentages als Medienpartner und die Herausgabe der Fachzeitschrift Bausubstanz (Mitgliederzeitschrift für WTA-Mitglieder).

Dipl.-Ing., Dipl.-Wipäd. Volker Schweizer

Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB
Medieninhalte Planen & Bauen | Fraunhofer IRB Verlag
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart

Telefon +49(0)711/970 2520
Telefax +49(0)711/970 2900
Mobil +49 (0)173/3532828
E-Mail Volker Schweizer
Internet http://www.irb.fraunhofer.de

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